Wissenswertes über Rosen

Wo pflanze ich Rosen?

günstige Standorte: sonnig, luftig, tiefgründig gelockerter, humusreicher Boden

ungünstige Standorte: Schatten, Staunässe, verdichteter Boden ( in Neubaugebieten, durch Baufahrzeuge verdichtete Böden tiefgründig lockern!)

-       Rosen mögen Sonne und Wärme, aber keine stauende Hitze, ungünstig heiße Terrassen und weiße        Südwände.

-        -Rosen mögen luftige Standorte, aber keine kalten, zugigen Plätze im Schatten.

-       Halbschatten vertragen viele Rosen, wenn sie 4 - 5 Stunden Sonne täglich bekommen und nicht unter Dachüberständen oder überhängenden Bäumen und Sträuchern stehen.

-       Rosen wachsen auf fast jedem Boden, aber auf Sandboden gedeiht nicht jede Sorte!

Welche Rosen pflanze ich?

Wenn Sie lange Jahre an Rosen Freude haben möchten, kaufen Sie nicht im Supermarkt eine rote, gelbe, oder weiße Rose! Holen Sie sich Rat bei uns, welche Sorte Sie auf welchen Standort pflanzen können.   

Wann pflanze ich Rosen?                             

wurzelnackte Rosen:

Mitte Oktober bis Ende April außer bei Frost ( leichter Nachtfrost schadet nicht)

Container-Rosen:

ganzjährig außer bei Frost         

Wie pflanze ich Rosen?

1.   Wurzelnackte  Rosen vor dem Pflanzen 12 - 24 Stunden in Wasser stellen. Wurzeln und Veredlungsstelle sollten von Wasser gut bedeckt sein ( Veredlungsstelle =  der verdickte Knoten zwischen Wurzeln und den Trieben). Containerpflanzen ebenfalls in Wasser stellen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

     Bei Container-Rosen: Topf entfernen, Wurzelfilz an den Seiten vorsichtig lockern.

2.   Boden tief lockern und von Wildkräutern säubern. Haben an dieser Stelle schon Rosen länger als 4 Jahre        gestanden, dann das Pflanzloch 50 x 50 cm ausheben und mit neuer Erde füllen, z.B. aus einem anderen Teil  des Gartens.

3.  Das Pflanzloch so tief ausheben, dass die Wurzeln darin nicht gestaucht, geknickt oder gar nach oben gebogen werden. Das Pflanzloch muss etwa doppelt so groß sein als der Container oder der Wurzelbereich. Untergrund zusätzlich lockern ( bei Containern besonders wichtig).

4.  Bei wurzelnackten Rosen alle verletzten und abgeknickten Wurzeln und Triebe über bzw. unter der     Verletzungsstelle abschneiden. Die Wurzelspitzen leicht anschneiden, um sie zu neuer Wurzelbildung    anzuregen.

5. Die Rose so in das Pflanzloch halten, dass sich die Veredlungsstelle 3 - 5 cm unter der Erdoberfläche befindet. Die mit den Händen zerkrümelte Pflanzerde einfüllen (es dürfen keine Hohlräume zwischen den Wurzeln entstehen). Die Pflanzerde kann mit einem Drittel gut verrottetem Kompost (kein frischer und vor allem kein frischer Mist!) gemischt werden. Außerdem sollte auch kein Dünger direkt ins Pflanzloch gegeben werden

6. Die Pflanzerde mit den Händen andrücken, einen Gießrand um die Rose formen und gut angießen.

7. Nach versickern des Wassers, oberste Erdschicht wieder lockern und die Rose etwa 15 cm anhäufeln.    Auch bei Frühjahrspflanzungen anhäufeln nicht vergessen!           

8. Im Frühjahr kann bei bedecktem Himmel, wenn die Rose deutlich ausgetrieben ist, die Erde ab gehäufelt      werden. Dann sollten die Triebe auf 15 - 20 cm zurückgeschnitten werden. Umso besser kann die Rose    anwachsen und buschig neu austreiben.

9. Frisch gepflanzte Rosen im ersten Sommer nicht vertrocknen lassen, aber auch nicht ersäufen! Ab und zu durchdringend wässern, ist besser als häufig ein bisschen Wasser. Rosen nie wie Rasen sprengen, sondern nur die Erde um die Rose gießen. Nasse Blätter fördern Pilzkrankheiten. Gut eingewurzelte Rosen halten lange Trockenperioden aus.

Hochstammrosen erhalten bei der Pflanzung einen festen Pfahl, der bis in ihre Krone reicht und an dem    sie zwei- bis dreimal mit einem Kokosstrick festgebunden wird.      

Wann muss ich düngen?

Im ersten Jahr ist keine Düngung nötig. Ab dem 2. Jahr im März/ April beim Austrieb einen Rosendünger, mineralisch oder organisch genau nach Packungsangabe, um die Rose streuen und leicht einharken. Auf leichten Böden sollte im Juni eine 2. Düngung erfolgen. Nie nach Mitte Juli düngen, sonst kann im Herbst das Rosenholz nicht rechtzeitig ausreifen und erfriert im Winter.         

Wie Schneide ich Rosen?

Sinn des Rosenschnittes ist, Rosen blühfreudig und gesünder zu erhalten und sie ab und an zu verjüngen.

wichtigste Frage vorweg: Blühen meine Rosen einmal im Sommer 3 - 6 Wochen (so genannte "einmal blühende Rosen") oder blühen sie von Mai/ Juni mit Unterbrechungen oder fortlaufend bis zum Frost ("öfter blühende Rosen")?

Einmal blühende Rosen bilden ihre Blüten nur am vorjährigen oder älteren Holz, öfter blühende auch am frischen Holz. Das bedeutet, dass man bei einmal blühenden Rosen nie die frischen Triebe abschneiden darf, weil sonst die zukünftigen Blüten abgeschnitten werden!

Wie schneide ich?

- leicht schräg und knapp 1/2 cm über einem Auge.

Öfter blühende Rosen ( Beetrosen, Edelrosen, Zwergrosen) werden auf etwa 10 cm ein gekürzt. Starke Rosentriebe schwach zurückschneiden, schwache Triebe stärker.   

Kleinstrauchrosen als Flächenrosen nicht jährlich zurückschneiden! Nach dem Pflanzschnitt im ersten Jahr braucht im Frühjahr nur erfrorenes oder verletztes Holz abgeschnitten zu werden.

Bei allen Strauch- und Kletterrosen ist ebenfalls kein jährlicher Rückschnitt nötig.

Wann schneide ich?

- Im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen.      

Was schneide ich?

- Bei allen Rosen, egal ob öfter- oder einmal blühend, ob Beet- oder Kletterrosen, wird zuerst erfrorenes,     krankes, verletztes und zu dünnes, schwaches Holz herausgeschnitten bis in das gesunde Holz.  Das Mark darf nicht mehr braun, sondern muss grünlichweiß sein.

Von Juni bis Anfang September können Sie alle verwelkten Blüten mit ein oder zwei Blättern abschneiden, dann blüht Ihre Rose mehr und schneller wieder, kann aber keine Hagebutten bilden.

Sommerschnitt

Entfernen der Wildtriebe: Fast alle Gartenrosen sind auf einer Wildrosenunterlage veredelt. Die Unterlage kann manchmal unter der Veredlungsstelle austreiben. Dieser Wildtrieb muss möglichst an der Ansatzstelle, in der Erde an der Wurzel, entfernt werden, weil sonst die Edeltriebe überwuchert werden und verkümmern. Wenn ein frischer Trieb anders aussieht (meist hellgrünes, kleineres Laub), legen Sie ihn vorsichtig frei, und reißen Sie ihn an der Wurzel ab, wenn er unter der Veredlungsstelle aus der Wurzel kommt.

Wie schütze ich meine Rose im Winter?

Gut ausgereifte Triebe und richtige Pflanzung (Veredlungsstelle 5 cm in der Erde) sind der wichtigste Schutz. Deshalb ab Juli nicht mehr düngen. Erkundigen Sie sich in rauen Gebieten nach besonders frostharten Rosen bei Ihrer Rosenschule.

Sie können Ihre Rosen mit Fichten- oder Tannenreisig, Sackleinen oder Jutegewebe abdecken als Schutz gegen die Wintersonne.

Bei Hochstammrosen den Stamm mit Tannenreisig umwickeln, die Kronenmitte mit Holzwolle auspolstern und mit Sackleinen oder Tannenreisig umhüllen (keine Plastiktüten nehmen!).

Wie bleiben meine Rosen gesund?

Wählen Sie widerstandsfähige Sorten, günstige Standorte, pflanzen Sie sorgfältig, düngen Sie genau nach Herstellerangaben, vergessen Sie nicht den jährlichen Auslichtungs- und Verjüngungsschnitt, verwenden sie Siapton, dann haben Sie das Wichtigste für Ihre Rosen getan.

               

 

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